#21 | „Wie authentisch darf ich in dieser Welt sein?“ - Im Gespräch mit Michael Diemer
Shownotes
In dieser Episode spricht Sebastian mit Michael Diemer über Männlichkeit, Verkörperung, Prägungen, Trauma und Sexualität. Ein roter Faden des Gesprächs ist die Frage, von welcher Basis aus wir auf Männlichkeit schauen und sagen können, ich bin „Mann“ oder überhaupt „das bin ich“?
Michael Diemer ist Traumaexperte, Körpertherapeut in diversen Modalitäten und Qigong Lehrer mit einem besonderen Fokus auf Männerarbeit. Für Sebastian ist er ein wichtiger Mentor und Kollege und so berührt das Gespräch auch viele gemeinsame Herzensanliegen und gibt einen schönen Einblick in unsere geteilte Grundhaltung.
Wir sprechen u.a. darüber, wie sehr männliche Sozialisierung mit Abspaltung und Entkörperung verbunden ist und welche Rolle dabei früh erzwungene Prägungen spielen, die sich durch Biografien und über Generationen hinweg fortsetzen.
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist deshalb auch Verkörperung als die Fähigkeit, sich selbst wieder im eigenen Körper wahrzunehmen, Empfindung, Emotion und Denken als zusammengehörig zu erleben und aus einer inneren Präsenz heraus in Beziehung treten zu können.
Auch Sexualität wird im Gespräch als wichtiges Forschungsfeld berührt: Als ein Ort, an dem Prägung und Lebendigkeit aufeinandertreffen und an dem wir gefordert sind, in aller Verantworlichkeit unsere ganz eigene Sexualität zu leben.
Insgesamt ist es ein forschendes Gespräch, das bewusst keine fertigen Antworten formuliert, sondern dazu einlädt, in den Fragen zu verweilen und neugierig auf sich selbst zu werden.
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